neandertalNeandertal der Film kam am 24.04.2008 in die deutschen Kinos. Er feierte seine Premiere auf den 40. Internationalen Hofer Filmtagen. Auch wurde er 2007 auf dem Max- Ophüls- Festival gezeigt. Der Film wurde 2006 für den Förderpreis Deutscher Film in der Kategorie Schauspiel nominiert. Neandertal beschreibt das Schicksal eines 17 jährigen Neurodermitiskranken. Alleine in Deutschland teilen ca. 6 Mio Menschen dieses Schicksal und kämpfen gegen die Neurodermitis an. Allerdings gibt es nur wenige Kinofilme, die dieses Thema aufgenommen haben. Viele Neurodermitiskranke sind daher von diesem Film so begeistert.

Viele Menschen können das Schicksal von dem erkrankten Guido teilen. Oftmals muss er sich vor dem Schlafengehen festbinden, sonst würde er sich im Schlaf blutig kratzen. Schon seit seiner Kindheit leidet der Junge an Neurodermitis, welches für viele Betroffene ein quälenden Symptom für geschwächte Seelne ist. Im Laufe des Films erkennt Guido, wie stark sein Zustand von seiner mentalen Verfassung abhängt und das seine Familie einen nicht all zu kleinen Teil dazu beiträgt. Der ambitionierte Film soll deutlich machen, wie schwer Neurodermiker von dieser Krankheit betroffen sind, dass aber auch diese eine gesunde Portion Selbstbewusstsein erlangen können. Mit hervorragenden Schauspielern wie Jacob Matschenz als Guido und Andreas Schmidt als Rudi ist dieser Film absolut sehenswert. Der Film kam 2008 in die Kinos und ist mittlerweile auf DVD erhältlich oder lässt sich über den passenden Empfang über einen neuwertigen Sat Receiver streamen.

 

Filmausschnitt:

Der Film wurde 2008 in den Kinos veröffentlicht und eroberet sofort die Herzen der Zuschauer. Die herzergreifende Geschichte des jungen Mannes wird aus einer sehr persönlichen Sichtweise aufgenommen und wiedergegeben. Kaum ein Besucher-Auge konnte während des gesamten Films trocken bleiben. Auch wenn vor etwa zehn Jahren die Qualität in den Kinos nicht der heutigen LED-TV Qualität gleicht ( LEDTV-Test), wurde der Film zu einem absoluten Kassenschlager! Die erste Ausstrahlung im TV erfolgte am 22.05.2009 auf Arte.

Abschließende Worte und ein Zitat von tittelbach.tv

Grobdramaturgie und Filmästhetik ordnen sich deutlich den intensiv gespielten Szenen unter. „Neandertal“ geht im wahrsten Sinne des Wortes unter die Haut, obwohl Ingo Haeb auf eine emotionalisierende Darstellung verzichtet. Die Kamera bleibt auf Distanz. So wie auch der Held Abstand hält zu seiner Umgebung. Körperkontakt wird gemieden. Selbst gesundet bleibt Guido Beobachter, einer, der sich ein Bild macht von der Welt. Allein im Drogenrausch und im hämmernden Heavy-Metal-Gedröhne ergeben sich Momente der Nähe.